Sterben unter Palmen

Die europäischen Grenzen sind überschritten, allerdings nur geographisch. Die sonnenüberflutete, traumhafte Insel Réunion im Indischen Ozean, neben Mauritius gelegen, ist französisch. Der Reiseverkehr ist daher zwischen Frankreich und der Ile de la Réunion überhaupt kein Problem.

Von dort haben wir nun einen Hilferuf erhalten. Wir alle können uns vorstellen, was es bedeutet, ein Tierheim zu haben, in das unzählige Tiere eingeliefert werden (auch bedingt durch die Säuberungsaktionen der Hotels, wo man bloß keinen Touristen mit Bildern unversorgter Haustiere belasten will), und von wo so gut wie gar kein Tier vermittelt werden kann.





Wohin auch? Wenn man das, was man aufgenommen hat, nur einschläfern kann, weil es immer mehr werden, für große Kastrationsprogramme kein Geld vorhanden ist, dann braucht man, um auch selbst überleben zu können, Erfolgserlebnisse. Wenigstens ein paar, die dieser Hölle entkommen können.

Berühmt wurde der Tierschutz von Réunion und die engagierte und couragierte Vorsitzende des Vereins, Denise Sula, durch einen Skandal, der weltweit Entsetzen hervorgerufen hat. Der Haifischfang mit lebenden Hundeködern. Hier eine Zusammenfassung: www.orange.fr

Wir haben Denise Sula versprochen, daß wenigstens ein paar Tropfen nicht auf einen heißen Stein fallen. Zwei weitere Organisationen haben Hilfe zugesagt. Und so werden wir jedes Jahr ein paar Hunden der Insel Réunion ein Zuhause in Europa bieten.

Alle Hunde entsprechen den in Europa geltenden Standards für die Verbringung von Heimtieren: Vollständig geimpft, gechipt / tätowiert, getestet (Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose), entwurmt, EU-Pass.








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